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| Autor, Herausgeber: |
Dr. Wolfgang Caspart,
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| Titel: |
Der Marxismus
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| Untertitel: |
Von der Weltrevolution zur Politischen Korrektheit.
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| Reihe: |
Eckartschrift
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| Band-Nr: |
165
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| Reihenherausgeber: |
Österreichische Landsmannschaft
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| ISBN: |
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| Ort, Jahr: |
Wien, 2003
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| Umfang: |
110 Seiten
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| Preis: |
€ 7,40
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| Buchrückentext: |
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| Inhalt: |
Der Marxismus legte in den anderthalb Jahrhunderten seines Bestehens einen merkwürdigen Weg zurück: Er wurde von einer revolutionären zu einer „politisch korrekten“ Ideologie. Dazwischen liegen die Spaltung zwischen Sozialdemokratie und Kommunismus, der gramscistische Revisionismus und die Frankfurter Schule der „kritischen Gesellschaftstheorie“. Ursprünglich von einem materialistischen Standpunkt ausgehend lehnte der Marxismus als „wissenschaftlicher Sozialismus“ schroff einen idealistischen Sozialismusbegriff als unwissenschaftlich und utopisch ab. Heute hat das Verhältnis zwischen sozioökonomischen Verhältnissen und menschlichem Bewusstsein vielfach zurück ins Utopische und Nichtnaturwissenschaftliche gewechselt. Mit der gramscistischen Vorstellung von der Hegemonie des kulturellen Bewusstseins und der inquisitorischen Betroffenheitsmoral der „political correctness“ hat der Marxismus seine ihm eigentlich zugrunde liegende materialistische Naturwissenschaftlichkeit selbst aufgehoben. Obwohl nach dem Untergang des „real existierenden Sozialismus“ die westlich-„liberale“ Form des Marxismus in der soziologischen Debatte noch häufig zu dominieren scheint, hat sich mit der Aufgabe der Grundannahme des Historischen Materialismus der Marxismus im wesentlichen selbst ad absurdum geführt.
Kurz, aber bündig und gedankenträchtig unterwirft Wolfgang Caspart in der Eckartschrift 165 "Der Marxismus. Von der Weltrevolution zur Politischen Korrektheit“. Österreichische Landsmannschaft, Wien 2003 diese verderbliche Ideologie einer systematischen Kritik. Der Autor ist ein bekannter idealistischer Sozialphilosoph und veröffentlichte bereit das „Handbuch der praktischen Idealismus“ (1987) und die „Idealistische Sozialphilosophie“ (1991). Er ist auch Obmann der Arbeitsgemeinschaft der Freiheitlichen Akademikerverbände Österreichs und Gemeinderat in Bergheim bei Salzburg.
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